Fragen und Antworten

Masterstudiengang Klinische Medizintechn
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Weitere Detailaspekte und Informationen zum Thema - Studium Klinische Medizintechnik - sind im Folgenden im Fragen- und Antworten-Stil dokumentiert und werden immer wieder ergänzt.

 

Sie haben weitere Fragen? Schreiben Sie uns an geschaeftsstelle@klinische-medizintechnik.de

Wir werden Ihre Frage so schnell wie möglich beantworten.

Seit wann wird die Medizintechnik allgemein in Deutschland und insbesondere Klinische Medizintechnik an der Universität Bonn studiert?

 

Studienmöglichkeiten für die Medizintechnik gibt es in Deutschland schon seit vielen Jahren. Früher war der erreichte akademische Abschluss zumeist der Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.). Mittlerweile sind die meisten Studiengänge auf Bachelor und Master umgestellt. Die Studiengänge werden von Universitäten, Technischen Hochschulen und Fachhochschulen angeboten. An der Universität Bonn bieten wir seit dem Wintersemester 2013/2013 einen an den klinischen Erfordernissen orientierten weiterbildenden Masterstudiengang an, der berufsbegleitend studiert werden kann. Der Studiengang ist interdisziplinär zwischen den medizinischen Wissenschaften und den Naturwissenschaften angelegt. Unter Berücksichtigung der Anforderungen und Veränderungen in der Berufswelt und der fachübergreifenden Bezüge soll das Studium die erforderlichen fachwissenschaftlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden vermitteln und erweitern, die zu wissenschaftlicher Arbeit, zur klinischen Anwendung und Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse der Medizintechnik und zu verantwortlichem Handeln befähigen.

 

 

Was unterscheidet Ihr Masterstudiengang von den ähnlichen in Deutschland?

Es gibt in Deutschland nur wenige vergleichbare Angebote.

Der Bonner Studiengang ist interdisziplinär für Mediziner und Nichtmediziner ausgerichtet und hat ein klinisch-forschungsorientiertes Profil. Er bildet eine Brücke zwischen klinischer Medizin und den Technikwissenschaften und bereitet auf eine erfolgreiche medizintechnische Berufstätigkeit im Gesundheitswesen, der klinischen Forschung und der Medizintechnikindustrie vor.

Studieninhalte sind zum Beispiel das klinische und technische Wissen über Medizingeräte für die Diagnostik und Therapie, die medizinische Bildgebung und die Strahlentherapie. Weiterhin wird die Lasermedizin, die Implantologie, die Geräte in der Zahnheilkunde sowie die Labormedizin behandelt. Medizininformatik, Biostatistik und Studienplanung sowie alle für die klinische Anwendung und klinische Prüfungen mit Medizintechnik notwendigen gesetzlichen sowie berufsrechtlichen Grundlagen, Leitlinien und Normen runden das Curriculum ab.

 

Wie viele bewerben sich jährlich für Ihren Studiengang?

Unser Ziel ist es, den Studierenden sehr gute Rahmenbedingungen zu bieten. Wichtig ist uns die umfassende und individuelle Betreuung und auch die Ausbildung während des Praktikums im Klinikum, um fundierte medizinische sowie technische Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln. Die Anzahl der Studienplätze ist daher auf 16 Plätze pro Jahr beschränkt. Dieses Konzept wird sehr gut aufgenommen und wir haben entsprechend viele Interessenten.

Ist diese Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt? Wie lange braucht ein Absolvent Ihres Studienganges im Durchschnitt, um einen Arbeitsplatz zu finden?

Die Medizintechnik gehört zu den Wachstumsbranchen und es gibt entsprechend viele Stellenangebote. Unser Angebot dient als weiterbildender Studiengang der berufsbegleitenden Weiterqualifizierung.

Zulassungsvoraussetzung zum Studium ist für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker sowie Ingenieure und Naturwissenschaftler mit Universitätsdiplom ein Jahr einschlägige Berufstätigkeit, für Absolventen mit Bachelorabschluss drei Jahre. Die Studierenden haben daher bereits einen Arbeitsplatz, entweder in einer Einrichtung des Gesundheitswesens, einem Forschungsinstitut oder in der medizintechnischen Industrie.